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Aus Deutschen Kreisen

last update: November 11, 2014

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September und Oktober 2014 Oktoberfeste
von Christine Hambach

Gibt es ein Finale der Oktoberfeste ?

      Wahrscheinlich ist ein Finale für die jährlichen Oktoberfeste ebenso unmöglich wie ein öffentlicher Beginn. Aber eins steht fest, der Washington Sängerbund gehört mit zu "the best in the business". Und auch in diesem Jahr, 2014, verdiente sich der Chor den guten Ruf für seine echte Oktoberfestküche, sei es in Lovettsville oder in Shirlington, VA. Vergesst nicht, schliesslich verdankt das Washington Metropol dem Sängerbund (Präsident Josef “Joe” Moeller) die "Einfuhr der Münchner Wies'n".
      Schon am Freitag, den 26. September, schleppten, bauten, bedeckten, hangen, säuberten, studierten und füllten die obersten Chefs unter Sepp Schnabl "Sack und Pack", um am nächsten Tag möglichst schnell, und dem "Health Department" gerecht, den Schlangen der Hungrigen gerecht zu werden.
      Lovettsville wird eigentlich erst bekannt und unvergesslich, wenn man einmal so ein Wochenende im September das Fest der Feste für dieses idyllische Städtchen miterlebt. Und hier müssen wir wenigstens einen Namen nennen - und das ist Mike Zapf. Ohne seine Mithilfe und fast aufopfernde Unterstützung des Sängerbundes könnten wir so ein "undertaking" wohl nicht schaffen. Er ist ein Lovettsviller, und schon immer bei diesem stets wachsenden Fest tatkräftig dabei.
Shirlington
2014 Shirlington Oktoberfest
      An dem Wochenende, welches in diesem Jahr an die 5,000 Besucher zählte, wird nicht nur Bier "o'zapft", sondern für Gross und Klein gesorgt, sei es eine Parade mit Fahnen und Fanfaren, Crafts and Kinderspielen, Trunk und Tanz, von der Polka bis zu den (pardon) undefinierbaren neuesten Bewegungen, d.h. Tänzen. Es gab Verkaufsstände in jeder Gattung, von Lederhosen bis zur Leberwurst, von Gehäkeltem, Gestricktem, Gequiltetem, und Gemaltem bis zu Trägerhosen, T- Shirts, und Masskrughüten. Vor allem aber, es gab gute und freundliche Gäste, keinen Streit und keine Klagen, anders ausgedrückt, es war eine Pfundsstimmung. Ich vergass sogar mein letztes (natürlich unschuldig!) speeding ticket, als zwei Polizisten vergnügt in ihre zweite Bratwurst bissen und völlig ungeniert den Senf am Barthaar abschleckten. Wie menschlich so ein pistolen- und knüppeltragender Beschützer zwischen Bierwagen und Sauerkrautstand wirken kann.
      Da fiel den Herren am Grill bei 80 Grad Wärme sogar die Braterei etwas leichter, das Sauerkraut rührte sich besser um, die Riesenpretzel rutschte nicht so schnell vom Teller, und Kassierer sahen sich nicht nur freundlichen, sondern sogar "Donke Schennn" sagenden Besuchern gegenüber. Und - Herr Rudy, meine Trinkgelder landeten nicht im Dirndlausschnitt, sondern brav in der Vereinskasse.
      Tja, liebe Leser, das wäre nur die eine O'fest-Erfahrung in Lovettsville, aber es ging eine Woche später (am 4. Oktober) genau so pünktlich, fleissig und, ja, auch anstrengend weiter. Die Besucher waren etwas jünger, wohl noch zahlreicher, da Shirlingtons Minibreweries Oktoberfest nur an einem Tag abgehalten wird. Zwischen den zahlreichen Brauereiständen, die keine Reklame benötigten ihre "Kostproben" an den Mann zu bringen, konnte man allerlei Nationalgerichte finden. Aber Sepp und Hans waren stolz auf das Menu ("Authentic Oktoberfest Food"), das einzig und allein der Washington Sängerbund anzubieten hatte. Natürlich gab es auch dieses Mal viel Arbeit und Vorbereiten, jedoch machte es ebenso Spass und bindet die Mitglieder der Sängerbundfamilie noch enger zusammen. War es der kleine Bub in Lederhosen, der zwei Hände brauchte um die grosse Pretzel zu halten, oder die Dame mit Doppelstroller, in dem drei ihrer Hunde, pardon, Hündchen sassen und neugierig den Bratwurstduft verfolgten - sozusagen "a free life show".
      Beim Bandstand drehten sich nicht nur die 'Alpine Dancers', sondern so mancher Besucher versuchte sein Glück auf der Bühne. Ein bisschen wollte uns zwar Aeolus, der König der Winde, dazwischenfahren (wortwörtlich), aber auch er konnte weder Hüte, Servietten oder gar Geldscheine weit wegblasen, denn es gab bei dieser grossen Besuchermenge wenig "Zwischenräume", jedoch viel Gelächter, wenn jemand einem Dollarschein nachlief. Gegen 17 Uhr wurde es etwas ruhiger, die Beine waren schwerer und die Biergläser leichter; so mancher Besucher ruhte sich auf dem Bürgersteig aus um mit einer Hand die letzte Knackwurst zu vertilgen und mit der anderen sein "Maderl" im Arm zu halten. Veranstaltern und all deren Voluntärhelfern gilt ehrlich Anerkennung für den tatkräftigen und immer freundlichen Einsatz.
      Auch hier ist es unmöglich alle Namen von Mitgliedern und Freunden vom WSB für die grosse Unterstützung zu nennen. Die Verantwortlichen wie Sepp als "Mr. Oktoberfest", Hans, Don und Werner die "Wurstdoktoren", Rudy, der Kassenoberste, Renate Wenzel an Kuchen und Pretzeln, Mary mit der schwierigen Arbeiterliste, Eva, Ute, Bernd, Gudrun, Bryan, Matthew, Christopher, Colin, Virginia, Leyton, und allen, die ich vergass, ein herzliches DANKE SCHÖN. Vergesst bitte nichts, denn nächstes Jahr geht's weiter.
      Natürlich bleiben wir tief im Herzen ein Chor und wollen alle Leser einladen zu unserem grossen Herbstkonzert in der österreichischen Botschaft am 14. November.
ch

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